Anschreiben für Manager – Passen Sie zur neuen Firma?

Wunschkandidaten lassen bereits im Anschreiben erkennen, dass sie grundsätzlich sowohl auf die neue Stelle als auch in die neue Firma passen könnten. Wieder einmal ist hier Feinarbeit gefragt.

 

Unsere Beispielformulierungen zeigen Ihnen, wie Sie die gewünschte "doppelte Passung" verdeutlichen können.

 



Passt der Bewerber zur neuen Firma?

Dank des Internets ist es sehr schnell möglich, sich über ein Unternehmen, die Unternehmensziele, die Branche, die wesentlichen Produkte oder Dienstleistungen und die Marktposition zu informieren.

Eine lohnenswerte Recherche beginnt üblicherweise auf der Unternehmenshomepage. Weitere Informationen lassen sich mittels Suchmaschine finden, beispielsweise in Presseartikeln über das Unternehmen, in Pressemitteilungen des Unternehmens oder in Fachzeitschriften, deren Inhalte auch online zugänglich sind.

Nun stellt sich die Frage, wie Bewerberinnen und Bewerber die gefundenen Informationen taktisch geschickt ins Anschreiben einfließen lassen können.

 



So können Sie die Passung im Anschreiben verdeutlichen

Versetzen Sie sich zunächst in die Position des Unternehmens. Was könnte dem Unternehmen besonders wichtig sein?

  • Soll der neue Stelleninhaber ebenfalls aus dem Mittelstand kommen?
  • Ist Konzernerfahrung gefragt?
  • Wie wichtig sind internationale Erfahrungen?
  • Spielt die Branchenerfahrung eine besondere Rolle?
  • Gibt sich das Unternehmen eher konservativ?
  • Oder sucht ein innovatives junges Unternehmen?

Je nach Bedarf können Manager dann im Anschreiben hervorheben: "Auch jetzt bin ich als Leiter ...  in einem mittelständischen Unternehmen für die Bereiche ... und ... verantwortlich."

Oder: "Auch momentan betreue ich die Tochtergesellschaften in UK, F und CH."

Oder auch: "Seit 16 Jahren bin ich als Führungskraft im ... tätig, davon 8 Jahre in der ... Branche."

 

Hier finden Sie die Übersicht aller Artikel zum Thema Anschreiben für Manager – Diese 15 Tipps bringen Sie ins Vorstellungsgespräch

 

Christian Püttjer & Uwe Schnierda twitter: karrierecoaches 

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