Vorstellungsgespräch: Diese 3 Dinge nerven Personaler am meisten

Sofort aus dem Rennen ✓ Bitte keine Geschenke mitbringen ✓ Woran Bewerber scheitern ✓ Neue Studie über Personalerwünsche ✓ So besser machen ✓

 

Über 850 Personaler wurden befragt, was sie an Bewerberinnen und Bewerbern in Vorstellungsgesprächen am meisten stört (Quelle: Blog Simply Hired).

Damit Sie aus den Fehlern unvorbereiteter aber auch unorganisierter Bewerber lernen können, stellen wir Ihnen die schlimmsten Patzer und No-Gos vor.

 



Diese drei Fehler führen umgehend zur Absage

Bemerkenswerterweise wird die Hitliste der Patzer von diesen drei Fehlern angeführt:

  • Zu spät zum Vorstellungsgespräch -> K.O.-Kriterium für 93%

  • Jammern -> K.O.-Kriterium für 92%

  • Schlechte Vorbereitung -> K.O.-Kriterium für 89%

Vorstellungsgespräch das stört Personaler

Wir können Sie leider nicht dazu bewegen, pünktlich zu Vorstellungsgespräche zu erscheinen. Aber immerhin lohnt es sich durchaus, kurz im Unternehmen anzurufen, falls Sie im Stau stecken oder der Zug oder Bus Verspätung hat.

 



Lieber konstruktiv als negativ

Das Jammern, Lamentieren und eine grundsätzlich negative Einstellung Bewerber aus dem Rennen wirft, ist sicherlich weder für Sie noch für uns eine Überraschung.

Machen Sie es besser, indem Sie sich gezielt mit unseren passgenauen E-Learnings Vorstellungsgespräch vorbereiten. Dann müssen Sie nicht über ungünstige Arbeitsbedingungen, nervige Kollegen oder cholerische Chefs herziehen, sondern können

  • Ihre beruflichen Stärken beispielhaft erläutern,

  • verdeutlichen, was Sie für den neuen Arbeitgeber leisten können,

  • die Frage „Warum wollen Sie wechseln?“ glaubwürdig beantworten und

  • nachvollziehbar begründen, was Sie positiv von anderen Bewerbern unterscheidet.

 



17 Knock-Out-Kriterien im Vorstellungsgespräch

Es gibt – leider – noch viel mehr Dinge, die Personaler stören. Nicht nur die bereits erwähnten drei Hauptfehler, sondern auch diese weiteren 14 Störfaktoren

  • Schlecht über den ehemaligen Chef reden -> stört 88 %

  • Schlecht über das ehemalige Unternehmen reden -> stört 87%

  • Grammatik- oder Rechtschreibfehler im Anschreiben -> stört 86%

  • Schlechte Grammatik im Vorstellungsgespräch -> stört 84%

  • Unrealistische Gehaltsvorstellungen -> stört 84%

  • Fragen falsch beantworten -> stört 77%

  • Augenkontakt meiden -> stört 76%

  • Angeberei -> stört 73%

  • Kopie des Lebenslaufes nicht dabei haben -> stört 65%

  • Schwafeln -> stört 63%

  • Lässige Kleidung -> stört59%

  • Geschenke mitbringen -> stört 56%

  • Über andere Vorstellungsgespräche reden -> stört 55%

 



Die Wünsche der Personaler in D, AUT und CH

Sicherlich lassen sich die Ergebnisse aus dem US-amerikanischen Raum nicht vollständig auf Vorstellungsgespräche im deutschsprachigen Raum übertragen.

Es ist aber hilfreich, sich einmal in die „Gegenseite“ hineinzuversetzen. Schließlich sind Vorstellungsgespräche „Psychologie pur“. Damit meinen wir, dass Einstellungsentscheidungen nicht ausschließlich auf der Sachebene, sondern ebenso auf der Beziehungsebene gefällt werden.

Und ist die Beziehung zum Personaler erst einmal beschädigt oder sogar zerstört, wird es schwer werden, diesen Negativeffekt durch gute Sachargumente zu korrigieren.

Wie Sie in Vorstellungsgesprächen die richtigen Worte finden und überzeugend formulieren, erläutern wir Ihnen in unseren Online-Trainings-Vorstellungsgespräch für

Jeweils mit Bezug auf spezifische Berufsfelder und nachvollziehbaren und glaubwürdigen Einstellungsargumenten, denn  „jammern, angeben oder schwafeln“ bringt Bewerberinnen und Bewerber in Vorstellungsgesprächen nun wirklich nicht weiter.

Für Ihre Bewerbungen und Gespräche wünschen wir Ihnen viel Erfolg!

Christian Püttjer & Uwe Schnierda twitter: karrierecoaches   

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