❓ Welcher Job macht glücklich? Ist es ein hohes Gehalt oder ein kollegiales Team? Sollen die Aufgaben sinnstiftend sein oder innovativ? Soll Menschen geholfen werden oder sollen technische Lösungen gefunden werden?
Letztlich hängt die Antwort auf die Frage "Was macht mich bei der Arbeit glücklich?" von sehr inviduellen Vorlieben von Menschen ab.
❓ Gehen Sie morgens mit einem guten Gefühl zur Arbeit?
❓ Freuen Sie sich auf Ihre Kolleginnen und Kollegen?
❓ Werden Sie von Ihrem Chef oder Ihrer Chefin unterstützt?
Wenn nicht, sollten Sie einmal darüber nachdenken, wie wichtig Ihnen Zufriedenheit bei der Arbeit ist. Und was Sie selber dafür tun können.


Die Frage, ob Arbeit glücklich macht, stellt sich eher in modernen Gesellschaften. Schließlich geht es bei der täglichen Arbeit heutzutage nicht mehr darum, in erster Linie zu essen und zu trinken und Schutz vor Angriffen zu haben.
Laut Arbeitspsychologie spielen 1. Sinnhaftigkeit, 2. Selbstverwirklichung, 3. berufliche Entwicklung und 4. soziale Gemeinschaft eine wesentliche Rolle für Glück im Arbeitsleben.
Sinnhaftigkeit: Menschen, die einen Sinn in ihrer Arbeit sehen, sind oft glücklicher als andere. Deshalb werden oft Berufe wie Erzieherin, Tischler, Bäckerin oder KFZ-Mechatroniker gewählt. Je konkreter Ergebnisse am Ende des Arbeitstages zu sehen sind, desto glücklicher sind Menschen.
Selbstverwirklichung: Beim Aspekt der Selbstverwirklichung geht es darum, die eigenen Stärken und Talente im Berufsalltag auszuleben. Wer seine Lösungsorientierung oder sein Organisationstalent ins Arbeitsfeld einbringen kann, ist immer wieder glücklich. Es lohnt sich also, die eigenen Stärken zu erkennen und dazu passende Berufsfelder zu finden.
Berufliche Entwicklung: Ein neuerer Trend in Sachen Glück am Arbeitsplatz ist die berufliche Weiterentwicklung. Viele Menschen wollen sich im Lauf der Jahre beruflich entwickeln. Sie möchten keinesfalls in immer wiederkehrenden Routinen ersticken. Diese Menschen sind erst glücklich, wenn sie die richtige Mischung aus Herausforderung und Veränderung finden.
Soziale Gemeinschaft: Das passende Team spielt eine sehr große Rolle, wenn es um Arbeitszufriedenheit geht. Menschen, die Mobbing oder fehlende Unterstützung im Berufsalltag erlebt haben, blühen förmlich auf, wenn sie letztlich doch ein motivierendes und kollegiales Team finden.

Finden Sie anhand unserer Testfragen heraus, was Sie im Job glücklich macht. Reflektieren Sie Ihre Wünsche gründlich. Überlegen Sie, was Ihnen früher sehr wichtig war und was Ihnen heute wichtig ist.
Bilden Sie anhand Ihrer persönlichen Vorlieben eine Rangfolge Ihrer Wünsche an den Traumjob. Steht die Sinnhaftigkeit ganz oben? Oder eher die Selbstverwirklichung? Ist Ihnen die berufliche Entwicklung besonders wichtig? Oder brauchen Sie unbedingt ein motivierendes Team?
Idealerweise erfüllt Ihr Traumjob möglichst viele und manchmal sogar alle Wünsche.
Test: Glücklich im Job?
Kenne ich Menschen, die glücklich im Job sind?
Haben diese Menschen von Anfang an den Traumjob gehabt?
Oder haben sie sich in verschiedenen Arbeitsfeldern ausprobiert?
Bekomme ich von Freunden der Bekannten mentale Unterstützung bei der Suche nach meinem Glück im Berufsleben?
Bin ich bereit, für meinen Wunschjob Umwege oder Rückschläge zu akzeptieren?
Zu welchen Themen lese ich freiwillig etwas?
Was interessiert mich so sehr, dass ich mehr darüber lernen möchte?
Gibt es Themen, zu denen ich mit starker innerer Motivation viel zu sagen habe?
Zu welchem Themenfeld habe ich nicht bloß im Internet recherchiert, sondern Bücher gelesen?
Gelte ich für Kolleginnen oder Kunden als Experte für bestimmte Themen?
Probiere ich häufig etwas Neues aus?
Hinterfrage ich übliche Abläufe?
Suche ich bei Schwierigkeiten eher nach Schuldigen oder nach Lösungen?
Bin ich von innovativen Themen begeistert?
Interessieren mich sehr viele unterschiedliche Themen?
Gestalte ich meine häusliche Umgebung immer wieder neu?
Wenn ich die freie Wahl hätte: In welchen drei Firmen oder Organisationen würde ich sofort eine Woche lang arbeiten?
Welche Abteilungen würden dort mit meinem Wunschjob in Verbindung stehen?
Welche drei Fragen möchte ich einem beruflichen Mentor unbedingt stellen?
Kenne ich meine Stärken?
Kann ich fünf Stärken von mir mit guten Beispielen belegen?
Habe ich schon einmal gezielt an einer Schwäche von mir gearbeitet?
Brauche ich ein konstruktiv eingestelltes Team?
Ist mir die Anerkennung anderer Menschen grundsätzlich wichtig?
Erfreue ich mich an erreichten Resultaten und Zielen?
Lege ich Wert auf konstruktive Kritik?
Wer hat mich bei der Studien- oder Berufswahl beeinflusst?
Wer hat dafür gesorgt, dass ich bestimmte Berufsfelder ablehne?
Wer sind meine beruflichen Vorbilder?
Welche Fremdsprache möchte ich noch lernen?
Welche IT-Programme möchte ich noch ausprobieren?
Lerne ich besser durch praktisches Arbeiten?
Oder kann ich mir Inhalte besser durch Lesen aneignen?
Wer holt mich bei Schwierigkeiten aus dem Stimmungstief?
Kenne ich meine eigenen Antriebsmomente?

Eindeutig lässt sich feststellen, dass die Mehrzahl unserer Kundinnen und Kunden großen Wert auf ein produktives Miteinander am Arbeitsplatz legt. Und genauso eindeutig klagen die meisten darüber, dass es dieses Miteinander zwischen Kolleginnen und Kollegen häufig nicht gibt.
Genauso oft hören wir von cholerischen Chefs, aktionistischen Chefinnen oder auch gleichgültigen oder gar permanent demotivierenden Vorgesetzten.
Eine Weile lang lassen sich die schlechten Emotionen aus dem täglichen Arbeitsumfeld ignorieren. Mittelfristig nehmen die Unzufriedenheits- und oft sogar Unglücksgefühle dann aber mehr und mehr Besitz vom Gefühlsleben der davon Betroffenen.
Dann fällt es immer schwerer morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. In privaten Gesprächen im Freundeskreis wird nur noch über die Firma und die Arbeit geklagt. Die Nerven liegen am Arbeitsplatz immer schneller blank, was schneller als früher zu schroffen oder beleidigenden Wortwechseln mit Kollegen führt.
So mancher leistet dann nur noch Dienst nach Vorschrift, täuscht Geschäftigkeit vor und verhält sich im Extremfall sogar absichtlich destruktiv.
Beispielsweise indem Kunden von oben herab behandelt werden, Arbeitsmaterialen zerstört werden oder Arbeitsprozesse mit Absicht sabotiert werden.

Allerdings ist es im Leben, also auch im Berufsleben, nicht so wie im Märchen. Es wird also nicht plötzlich eine Zauberfee auftauchen und die Erfüllung von drei Wünschen nach freier Wahl anbieten.
Im Gegenteil, die Entscheidungen für Ihr Berufsleben müssen Sie am Ende selbst treffen und verantworten. Und das ist oft leichter gesagt als getan.
Dennoch gibt es sicherlich auch in Ihrem privaten und beruflichen Werdegang einige Beispiele dafür, dass es sich gelohnt hat, etwas Neues auszuprobieren.
Nehmen Sie daher eindeutige Warnsignale der Unzufriedenheit ernst. Schließlich können Sie nicht jeden Menschen in Ihrem beruflichen Umfeld ändern.
Vielmehr besteht die Gefahr, dass Sie sich an das destruktive Miteinander anpassen.
Wenn Sie von zu vielen missmutigen, freudlosen, übellaunigen, ignoranten, gefühlskalten oder gar hinterlistigen Kolleginnen und Kollegen oder auch Chefinnen und Chefs umgeben sind, sollten Sie die Notbremse ziehen.
Sie müssen nicht täglich acht Stunden lang durchgehend glücklich im Job sein, aber ohne eine gewisse Zufriedenheit im Berufsleben geht es unserer Erfahrung nach nicht auf Dauer gut. Dann sollten Sie sich der Realität stellen und sich rechtzeitig wegbewerben.
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Gerne berät der Bewerbungsprofi Christian Püttjer auch Sie per Videocall, telefonisch oder persönlich: Alle Beratungsangebote - auf einen Blick!