Überzeugungskraft: Beispiele, verbessern, Fragen, Bewerbung

Im Businessalltag ist Ihre Überzeugungskraft permanent gefragt.

  • Wie sprechen Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter adäquat an, um Ziele zu erreichen?

  • Wie überzeugen Sie Kolleginnen und Kollegen von Ihren Vorstellungen in Meetings und Präsentationen?

  • Und wie verdeutlichen Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst und nachvollziehbar gegenüber Vorgesetzten?

 

     




    Was ist Überzeugungskraft?

    Definition: Was ist Überzeugungskraft? Die Fähigkeit, andere Menschen für ein Thema oder eine Handlung einzunehmen. Es geht darum, die anderen von eigenen Ansichten, anderen Perspektiven und gemeinsamen Zielen zu überzeugen.

    Dabei spielen Sachargumente eine große Rolle, aber auch Persönlichkeit, Ausstrahlung und die emotionale Kraft der Worte.

     




    Beispiele: Überzeugen im Beruf

    Im Berufsleben wird Überzeugungskraft den Managementkompetenzen souveräner Auftritt, Durchsetzungsstärke und Begeisterungsfähigkeit zugeordnet.

     

    Businessalltag: Beispiele

    Ihre Fähigkeit einen Kontakt zu den Zuhörerinnen und Zuhörern aufzubauen, Ihre Glaubwürdigkeit und auch Ihre Kompetenz zum Thema spielen eine große Rolle.

    Von Führungskräften wird

    • ein souveräner Auftritt im Businessalltag,

    • professionelle Kommunikation mit Stakeholdern,

    • selbstsicheres Präsentieren vor dem Management-Board und

    • wertschätzende Führung von Mitarbeitern

    erwartet.

     

    Bewerbung: Beispiele

    Auch in Bewerbungssituationen spielt ein überzeugender Aufritt eine wesentliche Rolle. Es gilt

    • Headhunter in Vorstellungsgesprächen für sich einzunehmen,

    • Mitglieder der Geschäftsführung zu begeistern

    • und neue Fachvorgesetzte durch Kompetenz und Handlungskraft zu beeindrucken.

     




    Steigern: So Überzeugungskraft verbessern

    In unseren Intensivcoachings nutzen wir viele Ansatzpunkte, um die Überzeugungskraft von Managerinnen und Managern zu steigern.

     

    Körpersprache wirkt

    Eine zentrale Rolle spielen hier die Signale, die mittels Körpersprache vermittelt werden.

    Wer dem Blickkontakt seiner Zuhörer ausweicht, hektisch spricht, weder Aufzählungsgesten noch Unterstreichungsgesten dosiert einsetzt, schöpft seine Wirkung auf andere nicht aus.

    Positive Gelassenheit, Selbstsicherheit und begründeter Optimismus sollten immer auch non-verbal zum Ausdruck gebracht werden.

     

    Kompetenz durch Story-Telling

    Es wirkt sicherlich nicht überzeugend, wenn in Präsentationen, Meetings oder Zweiergesprächen ein Fachterminus an den nächsten gereiht wird. Die meisten Zuhörer schalten dann ab, weil sie den Bezug zum Thema verlieren.

    Hier hilt es, bewusst auf Erfolgsbeispiele zu verweisen: Story-Telling.

    Verweise auf gemeinsam erreichte Ziele und die dazugehörigen Erfolge steigern das Wir-Gefühl und lösen im Idealfall Begeisterung aus.

     

    Call-to-Action

    In der zwischenmenschlichen Kommunikation haben Führungskräfte mehr Wirkung, wenn sie eindeutig benennen, welche Handlungen sie von anderen erwarten.

    Klare Botschaften sind überzeugend.

    Aus diesem Grund sollte vor jedem Mitarbeitergespräch, jedem Meeting, jeder Präsentation und jedem Gespräch mit Schlüsselkunden kurz definiert werden, welche realistischen Ziele im Dialog überhaupt verfolgt werden.

     

    Selbstcoaching

    Nutzen Sie unsere Übungsmaterialien, um Ihre Überzeugungskraft zu steigern: Training -10 Vortragsthemen für unterschiedliche Berufsfelder.

     




    Lebenslauf: Überzeugungsstärke im CV

    Immer mehr Headhunter, Executive-Searcher (hier: Liste mit 20-Top Beratungen) und Personalberater möchten es Bewerberinnen und Bewerbern leichter machen und verzichten daher ausdrücklich auf ein Motivationsschreiben.

     

    Anschreiben: Nein danke!

    Allerdings steigen damit automatisch die Ansprüche an Ihren CV. Schließlich entfällt die Möglichkeit, die eigenen Antriebsmomente, Erfahrungen und Kompetenzen bereits im Anschreiben fokussiert herauszustellen.

    Wird in Stellenausschreibungen die wichtige Kompetenz Überzeugungskraft ausdrücklich eingefordert, sollte auf diese Anforderung daher unbedingt mit dem Lebenslauf eingegangen werden.

     

    CV und Bewerbung

    In einem ersten Schritt sollten Sie daher die Ihnen vorliegenden Stellenanzeigen und Jobprofile gründlich auswerten.

    Dann können Sie anschließend passende Beispiele und Formulierungen in Ihren CV aufnehmen. Gerne unterstützen wir Sie dabei mit unserem Beratungsangebot "CV-Check". Mehr dazu im Menü "Beratung".

    Stellen Sie sich diese Fragen, bevor Sie Ihren CV passgenau ausformulieren.

    • Adressat: Wer soll überzeugt werden und wen sollen Sie in Zukunft überzeugen? Denken Sie an Kollegen, Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Zulieferer, Einkäufer, Personalratsmitglieder.

    • Strategien: Geht es um kurzfristige, mittel- oder langfristige Überzeugungsarbeit? Erwähnen Sie gegebenenfalls Strategien, Konzepte und Maßnahmen.

    • Widerstände: Wie haben Sie Zweifel ausgeräumt, Kritiker besänftigt und Allianzen geschmiedet, um Ihre Ziele beharrlich zu verfolgen und zu erreichen?

     




    Vorstellungsgespräch: Fragen zur Überzeugungskraft

    In kompetenzbasierten Interviews (strukturiertes Interviews) und in Manager-Tests (Executive-Assessments) wird Ihre Überzeugungskraft ebenso geprüft, wie Ihre Fähigkeit zum analytischen, konzeptionellen oder strategischen Denken.

    Schließlich sind Führungskräfte gefragt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rational und emotional erreichen, mögliche Einwände rechtzeitig ansprechen und klare Ziele definieren.

    Rechnen Sie daher in Vorstellungsgesprächen mit Fragen der folgenden Art.

     

    Überzeugungskraft: Fragen

    • Wie überzeugen Sie Ihr Team von neuen Arbeitsabläufen? Gebe Sie uns bitte ein Beispiel dafür.

    • Wie reagieren Sie, wenn Sie in einem Gespräch feststellen, dass Sie Ihren Gesprächspartner überhaupt nicht erreichen?

    • Mit welchen Menschen kommen Sie im Beruf gut zurecht?

    • Und mit welchem Typ Mensch haben Sie eher Schwierigkeiten?

    • Wie hat sich Ihre Art zu überzeugen in den letzten Jahren verändert?

    • Wie kann man Sie von einer guten Idee überzeugen?

    • Wie binden Sie Mitarbeiter ein, die innerlich schon längst gekündigt haben?

     

    Gesucht: Kernkompetenzen

    Verdeutlichen Sie in Job-Interviews Ihre Überzeugungsstärke. Und rechnen Sie mit Nachfragen zu weiteren zentralen Managerkompetenzen.

    1. agile Führung

    2. wertschätzende Führung

    3. strategisches Denken

    4. analytisches Denken

    5. komplexes Denken

    6. unternehmerisches Denken

    7. Konfliktfähigkeit

    8. zügiges Entscheiden

    9. reflektiertes Konfliktverhalten

    10. Hands-on-Mentalität

    11. Fördern von Veränderungen

    12. proaktives Denken und Handeln: Eigeninitiative

    13. Fähigkeit zum Netzwerken

    14. Begeisterungsfähigkeit

    15. souveränes Auftreten

    16. positive Risikobereitschaft

     

    Gut vorbereitet

    Werten Sie das Ihnen vorliegende Stellenprofil (Stellenausschreibung) im Vorfeld von Job-Interviews präzise aus. Und überlegen Sie sich, welche Kompetenzen Sie mit welchen Beispielen belegen können.

    Gerne unterstützen wir Sie hier mit einem professionellen Coaching.

     




    Kernkompetenz: Überzeugungsstärke

    Die Fähigkeit, andere von den eigenen Perspektiven, Zielen und Ideen zu überzeugen und ihre Unterstützung zu gewinnen, ist im Führungsalltag unverzichtbar.

    Daher gehört Überzeugungsstärke sicherlich mit zu den Kernkompetenzen von Top-Manager/-innen, Führungskräften, Projektleitern und Projektmanagerinnen.

     

    Erfolgsfaktor: Selbstvertrauen

    Treten Sie Ihren Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und Vorgesetzten gegenüber mit Selbstvertrauen, nachvollziehbaren Argumenten und einer souveränen Körpersprache auf.

    Gerne coachen wir Sie professionell, damit Sie im Businessalltag den Erfolgsfaktor Überzeugungskraft voll ausschöpfen.

     

    Christian Püttjer & Uwe Schnierda twitter: karrierecoaches

    foto: © Johanna Buguet on Unsplash.com