Kreativität fördern 10 Übungen Erwachsene ▷PDF Arbeitsblätter

Von Püttjer - Schnierda

❓ Kreativität fördern für Erwachsene

➡️ 10 kreative Übungen: Wünsche, Ziele, neue Wege

 

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Kreativität bei Erwachsenen fördern: Ziele

Selbstverständlich lässt sich Kreativität auch bei Erwachsenen fördern.

Grundsätzlich sind kreative Ideen neue und hilfreiche Lösungen, die für die Entwicklung von Menschen, Teams und Gesellschaften unverzichtbar sind.

Bevor wir Ihnen hilfreiche Übungen zur Förderung der Kreativität vorstellen, sollten Sie kurz über Ihre Ziele nachdenken.

 

Kreativität für Erwachsene: Ziele

  • Wünschen Sie sich mehr kreative Ideen für Ihr Privatleben, weil Sie sich zu oft gelangweilt fühlen?

  • Suchen Sie einen kreativen Beruf?

  • Möchten Sie einengende Routinen am Arbeitsplatz mit einer gelebten Innovationskultur überwinden?

  • Träumen Sie davon, Ihr Leben völlig neu zu gestalten?

  • Waren Sie früher als kreativer Mensch bekannt, fühlen sich aber schon länger mental in einer Zeitschleife der ewig gleichen Wiederholungen gefangen?

  • Sehen Sie sich laut Selbstbild als eher durchschnittlich kreativ an, möchten aber trotzdem Veränderungen im Leben erreichen?

  • Oder spüren Sie sehr oft, dass Schwarzmaler, Pessimisten und Nörgler in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld kreative Lösungen und eigentlich notwendige Veränderungen blockieren und verhindern?

 

Halten Sie fest, welche Menschen in Ihrem Umfeld neue Ideen und neue Wege grundsätzlich ausbremsen und welche Menschen Sie unterstützen.

Und überlegen Sie sich, welche noch unbestimmten Wünsche, vagen Vorstellungen oder konkreten Ziele Sie mit Ihrer neu entdeckten und geförderten Kreativität realisieren möchten.

 

Warum ist Kreativität so wichtig?

Kreativ sein bedeutet für Erwachsene, eingefahrene Wege zu verlassen, Routinen aufzubrechen und Perspektiven zu wechseln.

Kreativität ist im Leben ein Wert an sich.

 

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Kreativität fördern: Übungen für Erwachsene

Mit unseren Übungen lässt sich die Kreativität bei Erwachsenen fördern.

Ermuntern Sie Freunde, Partner oder Kollegen, die in Routinen gefangen sind, es doch einmal mit kreativen Vorgehensweisen zu versuchen.

Oder fördern Sie Ihre eigene Kreativität.

Gehen Sie behutsam vor, denn viele Erwachsene sind von ständigen Veränderungen schnell überfordert.

Geben Sie anderen und sich selbst ausreichend Zeit, um neue und kreative Herangehensweisen zu fördern.

 

Kreativität fördern: Übungen für Erwachsene

  1. Übung "Zeit für Kreativität": Sicherlich haben viele Menschen wenig Zeit und Kraft für kreative Gedanken, wenn sie von einer dringenden Aufgabe zur nächsten hetzen. Definieren Sie für sich 10-minütige Kreativitätseinheiten für bestimmte Tageszeiten, Abendzeiten oder am Wochenende. Hängen Sie dann bewusst kreativen Ideen und Gedanken nach ☑️

  2. Übung "Selbstkonzept": Was für ein Selbstbild haben Sie von sich in Sachen Kreativität? Wer hat Sie hier geprägt? Wer motiviert? Und wer eher demotiviert? Reflektieren Sie Ihr Selbstkonzept aus Kindheit und Jugend gründlich ☑️

  3. Übung "Perfektionismus": Perfektionistische Menschen tun sich mit Kreativität oft besonders schwer. Sie suchen unbewusst den "Übervater" oder die "Übermutter", die erst bestätigen müssen, dass die getane Arbeit auch "korrekt" ist. Versuchen Sie sich weniger zu bewerten. Tun Sie Dinge einfach nur, um sie zu tun, denn Perfektionismus ist auf Dauer tödlich ☑️

  4. Übung "Inspiration": Kennen und nutzen Sie aktuelle Trends zu den Themen, die Sie interessieren? Denken Sie an Filme, Architektur, Musik, Kunst, Ernährung, Psychologie, Partnerschaft oder Selbstzufriedenheit ☑️

  5. Übung "Raus aus der Komfortzone": Fördern Sie bereits Ihre Kreativität, indem Sie bewusster kleine Risiken eingehen? Nein, dann entwickeln Sie eine positive Risikobereitschaft ☑️

  6. Übung "Frustrationstoleranz": Wie steht es um Ihr Durchhaltevermögen bei der Realisierung kreativer Ideen? Geben Sie zu schnell auf? Steigern Sie Ihre Frustrationstoleranz mit realistischen Zielen ☑️

  7. Übung "Selbstzweifel": Sie verfallen schon bei kleineren Fehlern in grundlegende Selbstzweifel? Schalten Sie den inneren Kritiker beim Ausprobieren kreativer Ideen einfach eine Zeit lang auf stumm ☑️

  8. Übung "Geduld": Sie werden viel zu schnell wütend, wenn sich kreative Prozesse nicht so entwickeln, wie Sie es sich vorgestellt haben? Dann sollten Sie an Ihrem Gedulds-Gen arbeiten ☑️

  9. Übung "Selbstmotivation": Erreichte Ziele und positive Rückmeldung von anderen Menschen motivieren intrinsisch und extrinsisch. Rufen Sie sich kreative Lösungen ins Gedächtnis, die Sie bereits früher realisiert haben. So stärken Sie Ihre Selbstmotivation ☑️

  10. Übung "Ergänzende Stärken": Damit Erwachsene ihre Kreativität stärker ausleben können, sind ergänzende Stärken hilfreich. Welche Stärken helfen Ihnen, Ihre kreativen Ideen auszuleben? ☑️

 

 

 




Kreativität fördern: Selbstreflexion

Stellen Sie sich und anderen kreative Fragen, um Kreativität zu fördern.

Versuchen Sie, sich häufiger vom Schubladendenken zu befreien: Wann habe ich das letzte Mal eine Regel gebrochen, und warum?

Viele Menschen fühlen sich in einengenden und formal ausgerichteten Arbeitsfeldern auf Dauer unwohl, verloren und blockiert.

Es passiert oft, dass im Rahmen der Berufswahl nach Schule oder Studium Empfehlungen von Eltern gefolgt wird. Dann wird auf ein vermeintlich sicheres Einkommen oder einen anerkannten sozialen Status gesetzt.

Dabei kommen die eigenen Wünsche und Vorstellungen für die Suche nach einem kreativen Traumjob leider viel zu kurz.

Machen Sie sich auf die Suche nach Unternehmen, Start-ups und Organisationen, die sich ganz gezielt kreative Köpfe wünschen.

 

Kreativität fördern: Fragen

  1. Was ist das Verrückteste, was ich je getan habe?

  2. Wo sehe ich meine Talente?

  3. Was macht mich besonders?

  4. Was motiviert dich bei der Arbeit?

  5. Warum habe ich mich für gerade diesen Beruf entschieden?

  6. Was war mein größter Fehler und was habe ich daraus gelernt?

  7. Was werden meine Kollegen von mir lernen?

  8. Kreative Fragen: 55 Beispiele

 

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Noch mehr Kreativität fördern: Eigenmotivation

Wichtig zu wissen ist, dass die Motivationspsychologie zwischen "intrinsischer" und "extrinsischer" Motivation unterscheidet.

Eine starke intrinsische Motivation wird häufig mit dem Begriff Selbstmotivation gleichgesetzt.

Hier einige typische Beispiele für beide Motivationsarten mit Bezug zur Kreativität.

 

Intrinsisch motiviert: Beispiele

  • Kreative Lösungen suchen und ausprobieren, weil es mir Spaß macht

  • Eigenes Interesse an einem Thema

  • Innere Freude an einer kreativen Herangehensweise

  • Kreative Aufgabe auch ohne Bezahlung erledigen

  • Arbeit macht Sinn: Berufung

 

Extrinsisch motiviert: Beispiele

  • Lernen für gute Noten

  • Überstunden für Anerkennung durch Chef

  • Nachteile vermeiden

  • Arbeit wird wegen Gehaltszahlung erledigt

 

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Im privaten und beruflichen Alltag ist die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation nicht immer eindeutig. Oft motivieren beide Faktoren.

Idealerweise sieht man einen Sinn in der eigenen Arbeit ("intrinsisch") und freut sich über eine angemessene Bezahlung dafür ("extrinsisch").

Dennoch ist sinnvoll, von Zeit zu Zeit zu reflektieren, ob die Abläufe, Routinen, Tätigkeiten und Aufgaben im Privatleben und im Job wirklich noch von der individuellen intrinsischen Motivation getragen werden.

Oder ob es an der Zeit für grundlegende Veränderungen ist: "Besseren Job finden".

 

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