VERTRAUEN aufbauen ▷13 Praxis-Tipps vom COACH

Von Püttjer - Schnierda
  • Vertrauen aufbauen: 13 Praxistipps

  • Positive Risikobereitschaft: Ohne Vertrauensvorschuss geht es nicht

  • Distanz abbauen: Andere um Rat fragen

  • EXTRA: Diese Stärken schaffen Vertrauen

 

vertrauen

 




WAS ist Vertrauen?

Definition: Vertrauen ist die Hoffnung und Erwartung, sich auf andere Menschen, Gruppen oder Institutionen verlassen zu können und durch diese keine Nachteile oder Schäden zu erleiden. Dabei werden Erfahrungen aus der Vergangenheit herangezogen, um künftiges vertrauensvolles Verhalten einzuschätzen.

 




VERTRAUEN aufbauen: 13 Praxis-Tipps

Bauen Sie mit einem Vertrauenesvorschuss neue Brücken zwischen Menschen, Gruppen und Organisationen auf.

 

Vertrauen aufbauen: 13 Tipps

  1. Begegnen Sie Menschen mit einem Lächeln: Freundliches Auftreten.

  2. Bitten Sie selber um Rat: Teamplayer.

  3. Fordern Sie aktiv Feedback zu Vorschlägen ein: Motivationsfähigkeit.

  4. Geben Sie vertraulich Erfahrungen und eigenes Wissen weiter: Mentorin.

  5. Delegieren Sie nicht nur Aufgaben, sondern auch Verantwortung: Vertrauen delegieren.

  6. Merken Sie sich Interessen, Hobbys und Freizeitaktivitäten anderer Menschen. Fragen Sie dazu nach: Offen für Neues.

  7. Berücksichtigen Sie aktiv kulturelle Unterschiede: Interkulturelle Kompetenz.

  8. Suchen Sie bei Fehlern nicht nach Schuldigen, sondern nach Lösungen: Fehlerkultur.

  9. Unterstützen Sie vertraulich geäußerte Wünsche nach Veränderungen, Verbesserungen und Vereinfachungen: Innovationskultur.

  10. Suchen Sie nach harten persönlichen Konflikten wieder aktiv den Weg zurück auf die Sachebene: Konfliktfähigkeit.

  11. Äußern Sie Kritik möglichst sachlich und im Vertrauen und erklären Sie, welches Verhalten Sie sich künftig wünschen: Konstruktiv Kritisieren.

  12. Berücksichtigen Sie bei Streitigkeiten und Auseinandersetzungen auch die Interessen der anderen Seite: Kompromissbereitschaft.

  13. Behandeln Sie andere Menschen respektvoll: Wertschätzung.

 




STÄRKEN des Vertrauens

Wenn es darum geht, dass Sie gezielt auf andere Menschen zugehen, um deren Vertrauen zu gewinnen, kommen immer auch Ihre persönlichen Kompetenzen zum Einsatz.

Schließlich ist es gar nicht so leicht, nach einer hitzigen Auseinandersetzung wieder den ersten Schritt hin zu einem Kompromiss zu machen.

Ohne eine ausgeprägte Kommunikationsstärke wird es sehr schwierig werden, vertrauensvolle Beziehungen privater oder beruflicher Art behutsam aufzubauen.

 

Eigenschaften vertrauenswürdiger Menschen

  1. Kontaktfreudigkeit

  2. Problemlösungsfähigkeit

  3. Einfühlungsvermögen

  4. Kooperationsfähigkeit

  5. Zuverlässigkeit

  6. proaktives Denken und Handeln

  7. Kritikfähigkeit

  8. emotionale Intelligenz

  9. Persönlichkeitsmerkmale: 100 Beispiele

  10. Soft-Skills Führungskraft: 30 Beispiele

 




ENTTÄUSCHTES Vertrauen zurückgewinnen

Das Vertrauen einiger Menschen ist schon häufig enttäuscht worden.

Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass schlechte Erfahrungen letztlich zu Misstrauen oder zumindest zu abwartendem Verhalten führen.

Andererseits ist es aber oft so, dass gerade die Menschen, die sich am Anfang zögerlicher, unterkühlter und distanzierter geben, sich umso loyaler verhalten, wenn Sie sich erst einmal ihr Vertrauen erarbeitet haben.

 

Coachingtipp: Vertrauen braucht Vorleistung

Wenn Sie aktiv das Vertrauen anderer Menschen bekommen möchten, sollten Sie in Vorleistung gehen.

Sprechen Sie von eigenen Fehlern und eigenen Erfahrungen aus schwierigen Situationen im Leben.

Stichwort: "Selbstreflexion"

 




PERSÖNLICHKEIT und SELBST-Vertrauen

Wenn Sie gezielt Vertrauen aufbauen und zu anderen Menschen positive Beziehungen entwickeln wollen, ist auch immer auch ein intensiver Blick auf Ihre eigene Persönlichkeit nützlich.

 

Albert Einstein

"Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung."

 

  • Wie steht es um Ihr Selbstvertrauen?

  • Warum trauen Sie manchen Menscher schneller und anderen später oder nie?

  • Unter welchen Umständen geben Sie einen Vertrauensvorschuss?

  • Welche "dunklen Seiten" kennen und akzeptieren Sie bei sich?

  • Und von welchen Schwächen darf am besten niemand wissen?

  • Oder zumindest nur die allerbesten Freundinnen und Freunden?

  • Sind Sie bereit, immer wieder einen neuen Versuch in Richtung Vertrauen zu starten, auch wenn dies gelegentlich mit Enttäuschungen verbunden ist?

 




MINDSET vertrauensvoller werden

In der Psychologie der Kindheit spielt das Urvertrauen schon längst eine zentrale Rolle.

Wer in den ersten Lebensjahren emotionale Sicherheit erlebt, wird später auch Vertrauen in seine private und berufliche Umgebung haben können.

Emotionale Sicherheit entsteht durch zuverlässige, liebevolle und dauerhafte Zuwendung. Aber auch nach gelösten Konflikten, überwundenen Problemen und beendeten Streitigkeiten.

 

Menschen, die wenig Urvertrauen erfahren haben, leider häufig daran, dass sie

  • wenig Vertrauen in sich selbst haben (mangelndes Selbstwertgefühl),

  • wenig Vertrauen in anderen setzen (Partnerschaft, Freundschaft, Beruf) und

  • wenig Vertrauen ins Leben und die Welt haben (Jeder ist des anderen Feind.)

 

Wenn Sie zu den glücklichen Menschen gehören, die aktiv etwas dafür tun, um Vertrauen gegenüber anderen aufzubauen und zu entwickeln, sollten Sie unserer Ansicht nach dafür dankbar sein.

Sie sind bereit auch einmal Enttäuschungen zu erleben, arbeiten aber dennoch immer wieder daran, gemeinsam mit anderen etwas Konstruktives zu erreichen.

Denken Sie immer an die positiven Folgen Ihrer Bereitschaft, anderen Menschen einen Vertrauensvorschuss zu geben.