Selbstvertrauen stärken ▷11 Übungen + Beispiele + Bedeutung

Von Püttjer - Schnierda
  • Selbstvertrauen stärken: 11 Übungen und Tipps

  • Definition Selbstvertrauen + Bedeutung

  • Kurze Psychologie des Selbstvertrauens: Maslow

  • PLUS: 13 Fragen: größter Fehler, größte Schwäche, Selbstmotivation

 

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Selbstvertrauen: Was ist das?

Definition: Selbstvertrauen ist das subjektive Vertrauen in die persönlichen Fähigkeiten, Stärken, Talente und die eigene Selbstwirksamkeit.

Menschen mit wenig Selbstvertrauen fühlen sich insbesondere unter Belastung schneller angegriffen, abgelehnt und verletzt. Und reagieren in schwierigen Situationen häufig mit aggressivem oder ängstlichem Verhalten.

Ein positives Selbstkonzept und die Entwicklung zentraler Selbstkompetenzen helfen dabei, ein ausbalanciertes Selbstvertrauen aufzubauen.

 




Selbstvertrauen stärken: 11 Übungen und Tipps

Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen mit unseren Übungen, Beispielen und Tipps.

Aus unseren Coachings und Trainings wissen wir, dass dabei motivierende Übungsziele, Lust auf Neues und etwas Durchhaltevermögen wichtig sind.

Sobald sich erste Veränderungen und Erfolge in Sachen ausbalanciertes Selbstwertgefühl einstellen, ist die positive Erfolgsspirale in Gang gesetzt.

Deshalb ist es für den Aufbau von Selbstvertrauen sehr hilfreich, sich realistische Teilziele zu setzen und sich selbst auch nach dazugehörigen Rückschlägen immer wieder erneut zu motivieren.

 

Selbstvertrauen stärken: 11 Übungen

  1. Übung Selbstmotivation: Menschen mit niedrigem Selbstvertrauen nehmen "normale" Probleme oft als persönliche Niederlagen wahr. Verharren Sie nicht in Selbstzweifeln, üben Sie, sich selbst gezielt zu motivieren

  2. Übung Emotional stabiler: In welchen persönlichen oder sozialen Situationen verlieren Sie Ihr Selbstvertrauen? Erarbeiten Sie sich ein besseres Verständnis Ihrer emotionalen Stabilität

  3. Übung Schwächen annehmen: Stehen Sie zu den "dunkleren Seiten" und größten Schwächen Ihrer Persönlichkeit ✔

  4. Übung Stärken kennen: Aber machen Sie sich in erster Linie Ihre individuellen Stärken und persönlichen Kompetenzen bewusst ✔

  5. Übung Konflikte ausleben: Weichen Sie unvermeidbaren Konflikten nicht aus, arbeiten Sie einer selbstbewussten und letztlich konstruktiven Konfliktfähigkeit

  6. Übung Rückschläge reflektieren: Es ist oft nützlich, Misserfolge und Niederlagen mit etwas zeitlicher Distanz gründlich zu reflektieren

  7. Übung Anderen vertrauen: Gehen Sie offen auf andere Menschen zu, auch bei anderen Ansichten und Meinungen ✔

  8. Übung Positives Selbstkonzept: Um das eigene Selbstvertrauen zu stärken, ist es hilfreich das persönliche Selbstkonzept und die dazugehörigen Wurzeln in Kindheit und Jugend gründlich zu reflektieren ✔

  9. Übung Self-Leadership: Für mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sollten soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder Kontaktfreudigkeit ausgebaut werden. Und ebenso die mehr nach innen gerichteten Selbstkompetenzen, beispielsweise eine stärkere Frustrationstoleranz

  10. Übung Mehr Begeisterung: Selbstbewusste Menschen überzeugen nicht nur andere, sondern auch sich selbst mit ihrer Begeisterungsfähigkeit. Welche Leidenschaften und Themen begeistern Sie persönlich? ✔

  11. Übung Selbstbewusster: Psychologen wissen, dass das individuelle Selbstvertrauen häufig von der sozialen Situation abhängt. Arbeiten Sie an einem selbstbewussten Auftreten in speziellen beruflichen Situationen, beispielsweise bei Präsentationen oder in Teammeetings

 




PSYCHOLOGIE des Selbstvertrauens: Maslow

Der Psychologe Abraham Maslow (* 1908 - † 1970) verweist in der bekannten Maslowschen Bedürfnispyramide auf die Bedeutung von Selbstachtung und das wichtige Gefühl von Selbstvertrauen.

So geht es in der vierten Stufe seiner Bedürfnispyramide um die "soziale Anerkennung".

Maslow unterscheidet zwischen einer niedrigeren und einer höheren Form des Bedürfnisses nach Anerkennung und Achtung.

Die niedrigere Form sozialer Anerkennung ist das Bedürfnis nach Respekt, Aufmerksamkeit und einem guten Ruf. Dagegen ist die höhere Form sozialer Anerkennung weniger nach außen, sondern nach innen gerichtet. Hier geht es um das persönliche Bedürfnis nach Selbstachtung, Unabhängigkeit und das Gefühl von Selbstvertrauen.

 




FRAGEN: Selbstvertrauen reflektieren

Reflektieren Sie Ihr Selbstbild, Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen in belastenden Situationen bei passenden Gelegenheiten.

Rufen Sie sich insbesondere in Zeiten privater oder beruflicher Krisen Ihre Stärken und früher erreichte Lösungen, Auswege, Ziele und Erfolge in Erinnerung.

Analysieren Sie Probleme, Konflikte und kritische Situationen unter dem Aspekt, warum Sie sich seinerzeit überfordert und hilflos gefühlt haben. Aber diese Herausforderungen des Lebens letztlich doch überstanden und bewältigt haben.

 

Fragen: Selbstvertrauen reflektieren

  1. Was war mein größter Fehler und was habe ich daraus gelernt?

  2. Was können meine Kollegen von mir lernen?

  3. Woher weiß ich, dass ich einen guten Job gemacht haben?

  4. Wie würde ich mich mit drei Worten selbst beschreiben?

  5. Was macht mich im Job unglücklich?

  6. Wie gehe ich mit schwierigen Menschen um?

  7. Wie sieht mein perfekter Arbeitstag aus?

  8. Was motiviert mich?

  9. Wann habe ich das letzte Mal eine Regel gebrochen und warum?

  10. Was gefällt mir am wenigsten bei der Arbeit?

  11. Und was tue ich beruflich am liebsten?

  12. Was ist meine grösste Schwäche?

  13. Wie gehe ich mit Veränderungen um?

  14. Kreative Fragen Vorstellungsgespräch: 41 überraschende

 

Treten Sie in Video-Interviews, in telefonischen und persönlichen Vorstellungsgesprächen selbstbewusst auf.

Dabei unterstützen Sie unsere PDF-Downloads für Selbstpräsentationen und unsere E-Learnings Vorstellungsgespräch. Hunderte Beispiele und Formulierungen bereiten Sie gründlich vor.

 

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Für Ihren privaten und beruflichen Alltag, Ihre Bewerbungen und Job-Interviews wünschen wir Ihnen viel Erfolg!

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