Definition: Was ist digitale Kompetenz?

Beispiele für digitale Kompetenz im Beruf ✓ definieren, analysieren, ausbauen ✓ digitale Lücken schließen ✓ Strategien für die Transformation ✓

 

Alle sprechen darüber, kein Unternehmen kann darauf verzichten und auch in Stellenausschreibungen (hier kostenlos: 100 Fragen in Vorstellungsgesprächen) wird von Bewerberinnen und Bewerbern immer häufiger Digitalkompetenz eingefordert.

Aber was genau ist eigentlich unter digitaler Kompetenz zu verstehen?

 



Bitte definieren Sie Digitalkompetenz

„Digitale Kompetenz ist das Wissen über und die Anwendung von digitalen Werkzeugen, die in unterschiedlichen Berufsfeldern in Verbindung mit speziellem Fachwissen und persönlichen Fähigkeiten eingesetzt werden.“

Quelle: Püttjer/Schnierda (Verwendung der Definition ausdrücklich nur mit Link auf diesen Artikel erlaubt).

Damit ist klar, dass es keine abschließende, berufsübergreifende oder gar weltweit gültige Definition von Digitalkompetenz gibt. Allerdings ist es hilfreich, einzelne digitale Einsatzfelder voneinander abzugrenzen, beispielsweise

- Verarbeitung von Daten,

- Sicherung von Daten,

- Erstellung von Inhalten,

- Nutzung von Kommunikations-Tools,

- Erarbeitung von spezifischen Problemlösungen oder

- Ausarbeiten von umfassenden Handlungsstrategien.

 



Wie haben Sie in den letzten drei Jahren Ihre digitalen Fähigkeiten ausgebaut?

In unserer Beratungspraxis sichten und analysieren wir täglich Stellenausschreibungen in Jobbörsen, auf Firmenhomepages oder auf den Seiten der Personalberater und Headhunter.

Dabei fällt auf, dass das Schlagwort der „digitalen Kompetenz“ immer häufiger Eingang in Stellenanzeigen findet.

Dann ist beispielsweise die Rede von

- digitaler Transformation,

- digitaler Kommunikation,

- digitaler Zusammenarbeit,

- digitalen Medien,

- digitalen Schlüsselqualifikationen

- und eben auch ganz direkt von Digitalkompetenz.

 



Schlüsselqualifikation im 21. Jahrhundert: Digitale Kompetenz

Allerdings taucht die neue Schlüsselqualifikation in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern auf. Daher besteht immer die Gefahr, dass Bewerberinnen und Bewerber auf der einen und künftige Fachvorgesetzte sowie Personalmitarbeiter auf der anderen Seite in Vorstellungsgesprächen „kräftig“ aneinander vorbeireden (60 Beispiele: eigene Fragen im Bewerbungsgespräch).

Denn sicherlich wird unter digitaler Kompetenz im Einzelfall etwas ganz unterschiedliches verstanden, wenn beispielsweise diese Stellen ausgeschrieben sind:

- Compliance Manager (alle m/w),

- Projektingenieur Digitale Fabrik,

- E-Commerce Specialist,

- Digital Project Manager,

- Chief Digital Officer / CDO

- Mitarbeiter Digitale Medien oder auch

- Social Media Intelligence Specialist.

 



Was genau wird erwartet?

Um späteren Enttäuschungen am Arbeitsplatz vorzubeugen und die ersten 100 Tage im neuen Job überzeugend und erfolgreich zu bewältigen, sollten Stellenwechsler daher in vorabgeführten Telefoninterviews und auch in persönlichen Vorstellungsgesprächen genauer nachfragen, was von ihnen im Detail erwartet wird.

- Sollen Handlungsfelder für digitale Transformationen definiert werden?

- Wird gewünscht, dass fundierte Konzepte zum Erreichen der Projektziele ausgearbeitet werden?

- Ist Spezialwissen über technische Anwendungen oder Applikationen erforderlich?

- Sollen neue Softwarelösungen programmiert werden?

- Sind lediglich Daten zu pflegen und aufzubereiten?

- Oder soll sogar in interdisziplinären Teams nach neuen digitale Lösungen und Geschäftsmöglichkeiten gesucht werden?

 



Vorteile durch digitale Bewerbungshelfer

Damit Sie Ihre Erfahrungen, Kenntnisse und vielleicht sogar Projekterfolge in Sachen Digitalkompetenz in Vorstellungsgesprächen und Assessment-Centern glaubwürdig vermitteln können, empfehlen wir Ihnen unsere E-Learnings.

Denn auch wir haben unsere Kompetenz in Sachen digitaler Unterstützung von Bewerberinnen und Bewerbern in den letzten fünf Jahren durch passgenaue Online-Angebote massiv ausgebaut.

Sie können unsere digitalen Bewerbungshelfer im Internet 24/7, also rund um die Uhr, nutzen. Wir stellen Ihnen konkrete Formulierungen und berufsfeldbezogene Beispiele vor, die Sie weiterbringen.

Denn die Entscheidung darüber, ob Sie einen neuen Arbeitsvertrag angeboten bekommen oder nicht, hängt – glücklicherweise – nicht von einem abstrakten Algorithmus ab, sondern wird immer noch von Menschen, ganz analog, im Anschluss an persönliche Bewerbungsgespräche getroffen.

 

Christian Püttjer & Uwe Schnierda twitter: karrierecoaches

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