Zeugnis: strategisches Denken und unternehmerisches Handeln

Von Püttjer - Schnierda

In Zeugnissen von Führungskräften sollten besondere Erfolge, überzeugende Führungsleistungen und zentrale und passende Management-Kompetenzen enthalten sein.

  • Aber an welcher Stelle sollte strategisches Denken beschrieben werden?

  • Ist auch unternehmerisches Handeln ausdrücklich zu erwähnen?

  • Und welche weiteren Management-Kompentenzen gehören ins Zeugnis von Top-Managerinnen, Top-Managern und Führungskräften?

 

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Zeugnis: Strategisches Denken und Handeln

Führungskräfte, die langfristige Ziele hartnäckig und systematisch verfolgen sind sehr gefragt.

Wird auch im Zeugnis deutlich, dass eine Führungskraft strategische Werkzeuge kennt und erfolgreich anwendet, macht sich damit zum Wunschkandidaten von Headhuntern und suchenden Unternehmen.

 

So beschreiben

Achten Sie deshalb darauf, dass im Bewertungsteil Ihrer Arbeitszeugnisse, also nach den Aufgaben, beschrieben wird, dass Sie

  • über strategisches Denkvermögen verfügen,

  • Produktpotenziale und neue Geschäftsfelder erkennen,

  • konzeptionell und analytisch vorgehen,

  • definierte Ziele beharrlich verfolgen und

  • mit unternehmerischem Weitblick handeln.

 

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Zeugnis: Unternehmerisches Denken und Handeln

"Führungskräfte", die nur passiv abwarten, Probleme mit Veränderungen und Schwierigkeiten mit Verbesserungen haben, verkörpern das glatte Gegenteil von unternehmerischem Denken.

 

Formulierungen

Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Zwischen- oder Endzeugnis

  • ihre positive Risikobereitschaft belegt,

  • Beispiele für erzielte Erfolge enthält und

  • verdeutlicht, wie Sie Projektteams und Mitarbeiter/-innen ermutigt und

  • mit den notwendigen Ressourcen unterstützt haben.

 

Coachingtipp

In Zeugnissen von Führungskräften ist vorwiegend die Rede vom "unternehmerischen Denken und Handeln".

Achten Sie also auf den Zusatz "und Handeln".

 

 

Orientieren Sie sich unseren Zeugnismustern aus dem Downloadbereich.

Und nutzen Sie unser Praxiswissen.

 




Kernkompetenzen im Zeugnis

Wenn Führungskräfte intern befördert oder extern gesucht werden, werden neben Wissen und Erfahrung auch Kernkompetenzen eingefordert.

Beispielsweise Risikobereitschaft, Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsstärke und eben auch strategisches Denken und unternehmerisches Denken und Handeln.

Auch in unseren Bewerbungs- und Karrierecoachings spielt eine gründliche Analyse der individuellen Vorlieben, Talente, Eigenschaften und Stärken immer eine zentrale Rolle.

Schließlich suchen die von uns gecoachten Managerinnen und Manager nicht "irgendeinen Job", sondern ein passendes Unternehmensumfeld, in dem sie ihre Handlungs- und Gestaltungskompetenz voll einsetzen können.

Entsprechend sollten passende Kern-, Schlüssel- oder auch Management-Kompetenzen in Arbeitszeugnissen benannt werden.

  1. agile Führung

  2. strategisches Denken

  3. analytisches Denken

  4. komplexes Denken

  5. unternehmerisches Denken

  6. Konfliktfähigkeit

  7. zügiges Entscheiden

  8. Kundenorientierung

  9. wertschätzende Führung

  10. interkulturelle Kompetenz

  11. Durchsetzungsstärke

  12. Delegieren von Verantwortung

  13. konsequente Ergebnisorientierung

  14. Hands-on-Mentalität

  15. Fördern von Veränderungen

  16. Erlauben von Fehlern: Fehlerkultur

  17. konstruktives Kritisieren

  18. loyales Vorgehen

  19. ausgeprägte Selbstdisziplin

  20. proaktives Denken und Handeln

  21. zielorientierte Überzeugungskraft

  22. Konfliktfähigkeit

  23. Begeisterungsfähigkeit

  24. souveränes Auftreten

  25. positive Risikobereitschaft

 




Weitere Fehler in Managerzeugnissen

Stellen Sie sicher, dass Ihr Managerzeugnis passende Management-Kompetenzen enthält und beispielhaft erläutert.

Prüfen Sie gründlich, ob Ihr Zeugnis unter Umständen Missverständlichkeiten, Ungenauigkeiten oder sogar Fehler enthält.

Diese typischen Fehler tauchen in Zeugnissen von Führungskräften häufig auf.

  • Einleitungsabsatz passiv formuliert

  • Verantwortungsbereich zu knapp

  • Besondere Erfolge nicht erwähnt

  • Hohe Selbstmotivation nicht erkennbar

  • Qualität der Führungsleistung nicht bewertet

  • Loyalität gegenüber Unternehmen nicht erwähnt

  • Kontakt mit Schlüsselkunden fehlt

  • Kündigungsgrund missverständlich

  • Ausdrücklicher Dank für Leistungen und Bedauern über den Weggang fehlt

 




Top-Zeugnis -> Job-Interview

Wir erleben es ständig, dass aussagekräftige Zwischen- oder Endzeugnisse ihren Beitrag dazu leisten, dass Job-Interviews mit Headhuntern, Recruitern, Firmeninhaber, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder künftigen Vorgesetzten schneller terminiert werden.

Bereiten Sie sich darauf vor, Ihr strategisches und unternehmeriches Denken und Handeln, Ihre Führungsstärke, Ihre hohe Selbstmotivation und weitere Management-Kompetenzen ebenso in persönlichen Gesprächen glaubwürdig zu erläutern.

 

  1. strukturiertes Job-Interview

  2. kompetenzbasiertes Interview

  3. Telefoninterview

  4. Video-Interview

  5. Selbstpräsentation

  6. eigene Fragen an neue Arbeitgeber

  7. Assessment-Center Führungskraft

  8. Executive-Assessment

 

 

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Gerne beraten wir Sie auch telefonisch oder persönlich!